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Reisevorbereitungen

Der Fahrtwind weht uns um die Nase, der Dreh am Gasgriff beschleunigt den Puls, das Freiheitsgefühl stellt sich ein.

Von all dem können wir nicht genug bekommen.

Längere Reisen verlangen nach guter Vorbereitung, damit die Traum-Tour nicht zum Alptraum wird.

 

Fitness: Bei der Planung sollte man zu nächst an seine Fitness denken damit man während der Reise keine böse Überraschung erlebt. Es wird empfohlen vor der Reise etwas Sport zu treiben, z.b. mit Schwimmen oder Joggen.

 

Planung: Die Streckenabschnitte sollten nicht zu lang sein. Schließlich möchte man ja auch Land und Leute kennen lernen, und nicht von einer Unterkunft zur anderen hetzen oder Abends total erschöpft ankommen.

Wie man die Unterkunft auswählt bleibt letztendlich jedem selbst überlassen. Ob Camping, Hotel oder Pension.

 

Gesundheit: Vor Beginn der Reise sollte man abschätzen können, wie die medizinische Versorgung in den einzelnen Ländern ist. In der EU ist die Versorgung mehr oder weniger Sichergestellt. Trotz allem sollte man sich bei seiner Krankenkasse informieren. Wir gehen beim Thema Gesundheit, auf Nummer auf sicher. Für innerhalb der EU haben wir eine Reisekrankenversicherung abgeschlossen und haben einige Medikamente gegen Durchfall, Fieber und Schmerzen immer dabei.

 

Kleidung: Die Schutzkleidung sollte vollständig,und voll funktionsfähig sein. Defekte Kleidung sollte ausgewechselt werden da sie keine 100% Sicherheit mehr bietet.

Helme mit Beschädigungen müssten unbedingt ausgetauscht werden.

 

Funktionswäsche: Sie dient der aktiven Sicherheit, indem sie die Kondition des Fahrers schont und dabei Überhitzung und Auskühlung verhindert.

 

Technik: Die Motorradtechnik sollte einwandfrei sein. Von der Bremsanlage über Kette und Beleuchtung bis hin zu den Betriebsflüssigkeiten. Sollte man kein versierter Schrauber sein lässt man sein Fahrzeug vor der Tour von einer Fachwerkstatt überprüfen.

 

Reifen: Auch wenn die Reifen noch etwas mehr als die vorgeschriebene Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimetern haben, ist die Verschleißgrenze bei langen Touren schnell erreicht.

 

Gepäck: Sack und Pack gilt es mit Gefühl und Köpfchen zu verstauen.

Schwere Gegenstände möglichst tief lagern, um den Fahrzeugschwerpunkt zu erhalten.

Außerdem sollte die Lasten gleichmäßig auf Tankrucksack und die Gepäckbrücke oder Koffer am Heck verteilt werden.

Vor der Tour sollte man auf einem Parkplatz das Anfahr-fahr und Bremsverhalten mit voller Beladung testen.

 

Handgepäck: Trinkflasche, am besten mit Wasser oder Fruchtsaft-Schorle,Snacks Schoko- oder Müsliriegel für den schnellen Energieschub. Visier-Reinigungstücher für klaren Durchblick und eine Taschenlampe.

Weiter in Gepäck gehört ein Erste-Hilfe-Set, Desinfektionsmittel, Zweitschlüssel (idealerweise an einen Mitfahrer geben). Ausweis / Pass, Kreditkarte,Krankenkassenkarte, Versicherungskarte (außerhalb der EU), ADAC – ACE und ein Wörterbuch.

 

Werkzeug: Um während der Reise kleinere Defekte am Motorrad selbst reparieren zu können, gehört Bordwerkzeug ins Gepäck.

Es empfiehlt sich das Bordwerkzeug etwas zu erweitern z.b. durch Multitools. Ersatzbirnen, Motoröl, Reservekanister, Klebeband,Kabelbinder, Reservezüge, eine kleine Dose Kettenspray, Allzweckspray WD40, Kabel, Sicherungen und Klemmen einzupacken.

Beim Reifenpannen sollte man vorsichtig sein, aber wenn wie bei uns die nächste Ortschaft 180 oder mehr Km entfernt ist, sollte man ein Reifen – Reparaturset zur Hand haben.

 

Navigation: Für eine Karte ist immer Platz, sollte das Navigation-Gerät mal nicht funktionieren. Ich persönlich benutze das Garmin Zumo 660. Das Modell ist zwar schon etwas älter, dafür aber sehr zuverlässig.

 

Campingausrüstung: Dazu kann ich Euch nichts sagen. In einigen Reiseblogs kann man sich über diverse Ausrüstung informieren. Wir bevorzugen Pensionen oder Chalets.

 

Weitere Informationen zu Reisevorbereitungen außerhalb der EU findet Ihr im Internet unter Motorrad-Reisen und Blogs.