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Österreich - Slowenien - Italien - European Bike Week

Jetzt ist es wieder so weit, wir fahren nach Österreich zur European Bike Week.

 

Den Dialyseplatz und die Unterkunft hatten wir schon im Herbst 2018 gebucht. Freitagmittag nach Kathi's Dialyse ging es voller Euphorie los, doch nach den ersten 30 Km standen wir im Stau dies wiederholte sich alle paar km so das wir gegen 18 Uhr erst 350 Km hinter uns hatten.

Da ich keine Lust mehr auf's Autofahren hatte und meine Knochen sich bemerkbar machten beschlossen wir jetzt schon anzuhalten und uns eine Unterkunft zu suchen.

Eine Übernachtung hatten wir ja eingeplant. Über Booking.com hatten wir auch schnell was gefunden. Ein Automaten – Hotel, das unweit unserer Strecke lag und zudem mit 60 € die Nacht preislich in unser Budget passte.

Am nächsten Morgen ging es um 6 Uhr los und wir kamen doch recht zügig voran so, das wir um 15 Uhr unsere Ferienwohnungen bei der Fam. Fiala-Köfer in Pörtschach erreichten. Wir wurden sehr freundlich empfangen und der Check In lief problemlos ab. Wir bekamen unsere Ferienwohnung im 2. Stock zugewiesen. Vom Balkon aus hatten wir einen fantastischen Blick auf der Wörthersee. Auch eine Schale frisches Obst stand in der Ferienwohnung für uns bereit. Das Auto, Hänger und Motorrad konnten wir direkt auf dem Hof vor der Ferienwohnung abstellen. Nachdem wir ausgeladen hatten und uns eingerichtet hatten, ging es erst mal unter die Dusche den wir wollten noch nach Pörtschach etwas essen. Wir besprachen noch kurz die morgige Tour zum Triglav – Nationalpark. Bevor es zurück zur Ferienwohnung ging.


Endlich geht es los. Vorbei am Wörthersee über Villach ging es zunächst über den Wurzen Pass (1073 m)nach Slowenien Richtung Kranjska Gora. Der Wurzen Pass mit einer Steigung von bis zu 18 % und seiner Kurvenreichen Strecke bietet eine Menge Fahrspaß.

Bevor es zum Vrsic - Pass geht fuhren wir zunächst durch das Trenta Tal, das Im Herzen des Nationalpark Triglav, unterhalb des Vrsic Passes liegt. Doch das ist noch nicht alles denn es geht weiter durch das Soca Tal. Das Atemberaubende Soca Tal beginnt mit der Quelle der Soca, nördlich von Trenta und verläuft über den kleinen Ort Soca, über Bovec, Kobarid, Tolmin bis zur slowenisch-italienischen Grenze bei Nova Gorica. Wegen seiner smaragdgrünen Farbe wird der Fluss auch die Smaragdstraße genannt. 

Nach einer Kurzen Pause um das Panorama zu genießen geht es entlang der Save zum Vrsič - Pass nicht nur die Straße, sondern auch der Vrsic – Pass (1611 m) ist eine anspruchsvolle Strecke mit 48 Haarnadelkurven die teilweise aus Kopfsteinpflaster bestehen. Aber Achtung es laufen immer wieder Schafe auf die Straße. Doch oben am Pass angekommen hat man einen fantastischen Panoramablick auf den Vrsič Nationalpark. Aber auch die Landschaft entlang des Passes lädt immer wieder mit seiner atemberaubenden Landschaft zum Verweilen ein. 

Wir folgen weiter der Soca bis nach Bovec wo wir rechts Richtung der Festung Kluže abbiegen.

Die Festung in der Nähe der Stadt Bovec im Nordwesten Sloweniens.

Die ursprüngliche Festung wurde 1472 erbaut. Über die 203 ging es dann zum Grenzübergang nach Italien, wo wir aber auf der slowenischen Seite noch Mittag machten.

Wir entschieden uns für die Grillplatte die für 2 Personen mehr als ausreichend war.

Wer möchte, sollte kurz vor der Grenze die knapp 12 km lange Mangartstraße zur Mangarthütte fahren. Die Kurvenreiche Strecke führt zum Fuß des Mangarts. Wer Lust hat, kann dann den ca. 2 Stunden Marsch auf sich nehmen und zum Gipfel wandern.

Dort soll man einen fantastischen Ausblick haben. Was uns leider vergönnt blieb.

Da die Straße eine Sackgasse ist, muss man die gleiche Strecke wieder zurückfahren.

Jetzt geht es über die Grenze nach Italien und folgen weiter der Straße zum Lago del Predil. Der Eissee mit seinem Kristallklaren bläulich schimmernden Wasser. Umgeben von einem wunderschönen Bergkulisse wirkt es auf einen wie ein Märchen aus 1000 und einer Nacht. Genug geschwärmt weiter über die SP 76 geht es Richtung Stella Nevea vorbei am Rio Torto. Nun geht es über den Neveasattel, italienisch Sella Nevea, ist ein 1195 m hoher Übergang in den westlichen Julischen Alpen zwischen der Montaschkette und dem Kaninstock. Wir folgen weiter der Sp 76 nach Carlocjo deren Abfahrt zum Tal in einigen Kehren immer wieder mit Felstunneln aufweist. Von hier aus folgen wir der Ss13 und biegen dann rechts auf die SP 112 ab und folgen den Fluss durch das Tal umgeben von einem traumhaften Bergkulisse bis nach Pontebba. Von Pontebba aus folgen wir der Provinzstraße in Richtung Passo Pramollo/Naßfeld. Nach den ersten km mit engen Kurven erreichen wir in der Nähe der Weiden einen sich öffnenden Landstrich und von hier aus die Alm Tratten auf 1230 m. Vom Passo Pramollo geht es über den Naßfeld – Pass wieder zurück nach Österreich. Wir folgen der Nassfel – Bundesstrasse bis nach Hermagor wo wir nochmal eine kleine Pause einlegten. Langsam waren wir doch ganz schön erledigt. Jetzt fing es auch noch an zu regnen. Doch alles hilft nichts über die Alm und das Skigebiet ging es hinab ins Gailtal. Das Gailtal ist besonders reizvoll durch den weiten ebenen und den teils schroffen Gebirgen. Im Norden wird das Gailtal durch die Dolomiten und die Gailtaler Alpen gesäumt und im Süden durch die Alpen und Karawanken. In Villach Bogen wir ab zum Faaker See dort wollten wir auf der Bike Week noch etwas essen und die einzigartige Athmosphäre genießen bevor wir zurück zu Unterkunft fahren.

05:30 Uhr der Wecker klingelt heute muss Kathi zur Dialyse. Aber erst einen Kaffee auf dem Balkon genießen und richtig wach werden. Wir fuhren etwas früher los, da wir uns dort noch zurechtfinden mussten. Doch wir hatten Glück, einer der anderen Patienten war auch schon früher unterwegs und nahm uns mit. Wir stellten uns vor und Kathi wurde noch kurz untersucht EkG, Blutdruck u.s.w. Nach der Untersuchung wurde Kathi angeschlossen und ich machte mich wieder auf den Weg zurück zur Ferienwohnung.

Auch ich konnte jetzt ein wenig entspannen und sichtete die Fotos und Videos vom gestrigen Tag. Am Mittag kam Kathi dann mit dem Patienten – Taxi zurück. Die Umstellung und die Tour gestern waren wohl doch etwas zu anstrengend, so beschlossen wir den Tag zu Hause zu verbringen. Kathi legte sich hin und schlief noch ein paar Stunden und ich war ja beschäftigt.

Gegend Abend fuhren wir nach Pörtschach und gingen etwas essen. Da die European Bike Week in Faak statt fand, die sich von dort über Villach, Velden bis nach Pörtschach zog waren auch hier genug Biker unterwegs.

Wir genossen die Atmosphäre den Sound und den Anblick der Motorräder. Zurück in der Ferienwohnung vom Balkon aus hatten wir einen fantastischen Ausblick auf den Wöhrtersee und die Karawanken die langsam beim Sonnenuntergang in der Abenddämmerung von Nebelfeldern bedeckt wurden, und etwas Mysthisches hatte. Entlang des Hauptkammes verläuft die Grenze zwischen dem österreichischen Bundesland Kärnten und Slowenien. Der höchste Gipfel ist 2238 m hoch. 


Am Nächsten Morgen hatte Kathi sich immer noch nicht ganz erholt, so das wir eine Planänderung vornahmen.

Wer sagt, das man eine Motorradtour / Strecke nicht auch mit dem Auto fahren kann. Kurze Hand das Motorrad Navi ins Auto montiert und los ging es Richtung Großglockner.

Da wir recht früh unterwegs waren hatten wir wenig Verkehr und kamen zügig am Großglockner an. Schnell hatten wir unser Ticket gekauft, die Tageskarte für PKW 36,50 € und für Motorräder 26.50 € . An der Ausfahrt vom Großglockner kommend stand die Polizei und führte Geschwindigkeitskontrollen durch. Wahrscheinlich ein sehr lukratives Geschäft denn vor der Ausfahrt war eine 30 ziger Zone und einer nach dem anderen fuhr in die Kontrolle. Wir waren gewarnt.

 


"Der Weg ist das Ziel". Es geht nicht darum, im Geschwindigkeitsrausch durch die Kurven und Kehren zu fliegen, vielmehr darum, die Passstraße mit all ihrer Schönheit und einzigartigen Ausblicken zu erleben.

Natürlich kommt auch das Fahrerlebnis nicht zu kurz, 48 km, 36 Kehren, bis auf über 2.500 m Seehöhe. Wir hatten es ja nicht eilig und so konnten wir ganz entspannt den Tag genießen. Der Renner am Berg war die Murmeltiersalbe, die wahre Wunder bewirken soll.

Nach einem Tollen Tag am Großglockner wurde ich von Kathi mit Murmeltiersalbe eingerieben.... was sie mir wohl damit sagen wollte. Ein toller Tag mit fantastischen Eindrücken ging zu Ende und wir freuten uns schon auf die nächsten tage.

Nach der Dialyse machten wir uns auf dem Weg. Heute Nachmittag stand der Jungfernsprung auf dem Programm. Der Jungfernsprung bei Aichhorn liegt im Nationalpark Hohe Tauern in Kärnten.

Auf jeden Fall ist der Jungfernsprung ein Sagenumwobener Ort.

Laut der Sage nach war eine Jungfrau auf der Flucht vor dem Teufel … die flüchtende Jungfrau gelang zu einem Abgrund und sprang.

Doch sie stürzt nicht in den Tod, sondern wird von Engeln nach unten getragen und überlebt, während der Teufel dumm aus der Wäsche guckt.

Heute stürzen an der Stelle die Wassermassen des Zopenitzenbaches 130 Meter tief in drei Etagen zu Tal.

Die heutige Tour hielten wir kurz, denn heute Abend ist auf der European Bike Week  ACDC angesagt.


Eine der Besten Cover Bands soll dort die Hits von ACDC spielen.

Das Gelände der Bike Week ist nur mit dem Motorrad oder außerhalb des Geländes über Shuttlebusse oder Taxi zu erreichen. Das ganze Gelände ist von Drobbolach auch nur in einer Richtung um den See zu befahren.

Wir fuhren rechtzeitig los, denn wir wollten zuvor noch etwas essen und über den Bazar schlendern.

Gegen 21 Uhr fing die Veranstaltung bei Arneitz in einem der vielen Großzelte an, die überall standen und auch verschiedene Veranstaltungen darbieten.

Die Coverband war wirklich Klasse eine super Atmosphäre und Stimmung.

Gegen 1 Uhr waren wir dann wieder in der Ferienwohnung. Eine kurze Nacht stand uns bevor. 


Wie üblich war ich wieder als erster wach und genoss meinen Kaffee bei einem wunderschönen Sonnenaufgang auf dem Balkon. Der Blick auf den See und die Berge zogen mich in Ihrem Bann. Sanfte Nebelfelder bedeckten die Kämme der Berge, als wollten sie Ihre Schönheit noch nicht preisgeben. Nach dem ersten Kaffee weckte ich Kathi liebevoll, in dem ich sie etwas kitzelte. Heute geht’s es zu Nockalm und über die Steiermark zurück. Also ein strammes Programm lag vor uns.

Jetzt hieß es fertig machen und los.

Über Feldkirchen der B 95 folgten wir der Turracher Straße die uns mit Ihren sanften Ebenen und Almen ein wunderschönes Panorama darbot.

Bei Reichenau ,, Ebene Reichenau'' verließen wir die B95 und bogen auf die Nockalmstraße ab.
Wer aber der B95 weiter folgt, kommt auf die Turracher Höhe. Die Turracher Straße (B 95) verläuft durch drei Bundesländer und ist 99,4 km lang und steigt auf zur Turracher Höhe. Die max. Steigung beträgt dort 23 %, die Passhöhe liegt auf Höhe 1795 m.

Wir erreichen die Mautstation wo sich schon zahlreiche Motorradfahrer versammelt hatten. Wir bezahlten für das Tagesticket 12 €. Mit sanfter Steigung schlängelt sich die 34 Km lange Panoramastraße in 52 Kehren und zahlreichen Kurven auf und ab bis zu einer Höhe von 2024 m.

Der höchste Punkt ist 2042 m immer wieder bieten sich neue Aussichten, z. B. auf die grünen Gipfel der Nockberge und die weitläufigen Almen.

Doch zunächst machten wir am Windebensee eine Pause und ließen uns von der einzigartigen Aussicht in den Bann ziehen.

Wer sich hier die Füße vertreten möchte, kann dies um den 700 m langen Wanderweg  machen, der um den See führt.

Oder einfach nur die einzigartige Aussicht genießen.


Nach der Pause beschlossen wir weiter zum höchsten Punkt der Eisentalhöhe zu fahren, um etwas zu essen. Wir bestellten 2 Wiener Bockwürste mit Brot und Murmeltiersalbe. Nein diesmal nicht, also nur die Wiener Bockwürste und Cola. Vor der Hütte waren Sitzgelegenheiten, die wir nutzten und das einzigartige Panorama beim Essen auf uns wirken zu lassen. Bevor wir weiterfuhren, machte ich noch ein paar Fotos.

Von der Nockalm fuhren wir die L267 entlang ins Thomatal. Bei Gruben bogen wir rechts ab und führen noch ein Stück durch das Thomatal. An Preditz vorbei bis nach Steindorf in die Steiermark. Hier bogen wir wieder rechts auf die L 511 ab.


Wir durchqueren das Felfemigtal bevor es auf die Hochebene der Gurktaler Alpen geht.

Auf steirischer Seite endet die Passstraße in Stadl an der Mur. Die Passhöhe, genannt Flattnitzer Höhe, liegt auf 1400 m. Langsam mussten wir tanken und fanden auch schnell eine Tankstelle mit einem kleinen Bistro.

Nach dem Tanken bestellten wir uns noch ein Latte Macchiato und kamen mit den Einheimischen schnell ins Gespräch. Wir hätte bestimmt den ganzen Nachmittag dort verbringen können aber wir mussten weiter, wenn wir heute noch ankommen wollten.


Nun ging es über die L 62c eine kurvenreiche Nebenstrecke. Bei Schessnitz fuhren wir links ab. Leider hatte die Straße keine Bezeichnung. Es war mehr ein schmaler Wirtschaftsweg,, oder wie man sie aus Schottland kennt eine Single – Track – Road''

Die einsam über die Almen führt. Hier und da tauchte mal ein Bauernhof auf. Es machte alles noch so einem Heilen Eindruck, als wäre die Welt noch in Ordnung.

Wir hielten einfach zwischendurch an um diese Idyllische märchenhafte Landschaft und Ruhe zu genießen.

Bis auf einige Kühe die unseren Weg passierten hatten wir keine Menschenseele gesehen.

Doch auch hier hat alles ein Ende. Bei Gurk fuhren wir auf die L67, von hier hatten wir es nicht mehr weit zur Ferienwohnung.


 

Nachdem wir angekommen waren, sprangen wir noch schnell unter die Dusche denn wir wollten noch in Pörtschnach etwas essen gehen. Heute war Stelzentag ,, gegrillte Haxe'' und die wollte ich mir nicht entgehen lassen. Bei einem Villacher Bier ließen wir den Tag noch mal Revue passieren. Für uns war es eine der schönsten Touren nach Schottland.

Zum letzten Mal muss Kathi zur Dialyse in Österreich unser vorletzter Tag bricht an und es regnet wie aus Kübeln.
Meinen Kaffee werde ich wohl diesmal in der Wohnung trinken müssen. Heute haben wir uns vorgenommen zur Bike Week die Zeltstadt Harley Village zu besuchen, da
in diesem Jahr die größte Harley-Davidson Expo aller Zeiten zu sehen ist. Ausgestellt wurden hier sämtliche 2020er-Modelle inklusive der neuen Low Rider S und der Modell-gepflegten Touring Modelle. Am Nachmittag machten wir uns dann auf den Weg, der Regen hatte nachgelassen und es kam sogar etwas Sonne durch.
Nun ja, irgendwie kamen wir uns mit unserem Motorrad etwas fehl am Platze vor zwischen den ganzen Harleys. Aber immerhin hatten wir auch einen V2 :-) .

In der Harley Saloon Lounge und in zwei neuen Großzelten der Faaktoberfest-Bar und der großen Harley Bar, in der die Hauptbühne war, wurde bei etlichen Live Acts gerockt und gefeiert. Bis nach Mitternacht sorgten dort Bands und DJs für gute Stimmung und jeden Tag für gute Laune. Von einem roten Doppeldeckerbus aus gaben DJs vom Nachmittag an bis tief in die Nacht ihr bestes.

Mehr als 150 Händler und Caterer erfüllten den Bikern sämtliche Wünsche.
Wir schlenderten also durch die Zeltstadt und waren beeindruckt von der Vielfältigkeit, die dort angeboten wurde.
Langsam bekamen wir Hunger. Gegenüber von uns stand ein Grillstand mit einem Smoker, der die Größe eines Transporters hatte. Ich entschied mich für einen Pulled Pork Burger mit einer fantastischen Süß – scharfen Soße während Kathi sich für eine Folienkartoffel entschied. Weiter ging es. Wir besuchten den Harley Saloon während vom Roten Doppeldeckerbus super Musik gespielt wurde. Nun ging es in die Großzelte, wo Harley Davidson seine Bikes präsentierte, nicht das ich auf Harley's stehe, aber neugierig ist man doch schon. Zwischen Shows, Act's und Händlermeilen verbrachten wir den Tag bis in den späten Abend dort. Kurz vor Mitternacht waren wir wieder zu Hause, denn morgen wollten wir die Parade mitfahren.


Samstagmorgen unser letzter Tag bricht an. Das Wetter verheißt nichts Gutes. Laut Wetterbericht sollte es trocken bleiben doch Petrus hatte wohl eine andere Vorstellung von trockenem Wetter. Eine Stunde später und nach zwei Kaffee hörte es dann auf zu regnen. Wir machten uns fertig, wir wollten heute Frühstücken gehen in einem kleinen Café, das uns empfohlen wurde. Das Café hatte eine nette Atmosphäre also bestellten wir zwei Brote (jeder eins) das mit verschieden mit Käse und Wurstsorten belegt sein soll. Was uns zunächst stutzig machte war, das auf der Karte keine Preise standen.
Nach einer dreiviertel Stunde kamen unsere Brote schön dekoriert und lecker waren sie auch. Dazu tranken wir noch einen Latte Macchiato. Jetzt noch eben bezahlen und dann los zur Parade. Aber vorher fiel mir noch die Kinnlade runter die 2 Scheiben Brot kosteten 28,50 €. Jetzt war es eh zu spät. Kaum saßen wir wieder auf dem Motorrad fing es an zu regnen. Das war jetzt auch egal wir fuhren nach Faak und schlossen uns im letzten drittel der Parade an.
Schade war nur das durch den Regen nicht so viele wie gewohnt mitfuhren. Auch die Zuschauer blieben lieber zu Hause. Etwa zu Hälfte der Strecke hörte es dann doch noch auf zu regnen und wir hatten unseren Spaß, auch wenn es diesmal nicht so viele waren. Am frühen Nachmittag führen wir wieder zurück zur Ferienwohnung denn es hieß packen und das Motorrad aufladen. Am Abend trafen wir noch unsere Gastgeberin, die uns spontan auf ein Glas Wein einlud. Wir sprachen über dies und jenes wobei wir auch direkt eine Ferienwohnung für nächstes Jahr zur European Bike Week fest machten.
So ging der Abend schnell herum.
Der nächste Morgen noch eben den Hänger ans Auto und schon ging es wieder zurück.
Nach 13 Stunden waren wir endlich zu Hause angekommen. Doch ziemlich erledigt konnten wir nicht direkt schlafen, weil die Gedanken einfach noch in Österreich schwelgten.

Fazit:
Wir hatten fantastische Tage, atemberaubende Landschaften, tolle Fahrerlebnisse in drei Ländern, eine Klasse Ferienwohnung (Fiala-Köfer in Pörtschach) mit super netten Gastgebern. Auch wenn das Wetter teilweise durchwachsen war und es während der Parade geregnet hat, können wir nur ein positives Resümee ziehen.